Hochauflösende Funkenspektrometrie
inklusive N, O und H

Die chemische Zusammensetzung Ihrer metallischen Werkstoffe analysieren wir mit unserem hochauflösenden SpectroLab M10.

Es ist ausgestattet mit den Matrizes Eisen, Aluminium, Kupfer, Nickel, Titan, Magnesium, Kobalt und Zink. Jede Matrix enthält eine Vielzahl an Unterprogrammen, die auf die jeweiligen Legierungsgruppen zugeschnitten sind.

Die neuartige Hybridtechnik mit Photomultiplier und CCD-Sensoren garantiert sehr genaue Ergebnisse, eine hohe Stabilität und ein sehr gutes Signal-/Untergrund-Verhältnis mit Nachweisgrenzen bis in den unteren ppm-Bereich.

Alle Unterprogramme werden jährlich kalibriert. Die Unterprogramme niedrig legierter Stahl, hoch legierter Stahl, Gusseisen, Messing (CuZn) sowie die der Al-Gruppen 1000, 2000, 3000, 4000, 5000, 6000, 7000 und 8000 sind sogar mit einem akkreditierten Kalibrierschein unseres Kalibrierlabors TAZ Servicetechnik GmbH & Co. KG ausgestattet.

Die Nachweisgrenzen werden bei der TAZ GmbH entweder durch die Bestimmung des spektralen Untergrundes mit einer Reinstprobe oder, falls diese nicht vorhanden ist mit der Bestimmung des BEC-Wertes durch eine 2-Punkt Kalibration ermittelt (Hinweis: Als Faustformel kann man davon ausgehen, dass die Nachweisgrenze BEC/30 beträgt).

Matrixeffekte im Spurenbereich und Interferenzen werden permanent überwacht und korrigiert.

Die Genauigkeit der Ergebnisse wird regelmäßig sowohl durch den Kalibrierschein als auch durch die ständige Analyse zertifizierter und zertifiziert rückführbarer Referenzproben kontrolliert. Wir nehmen regelmäßig an Ringversuchen teil und kontrollieren somit permanent unsere Ergebnisse.
Highlight der Analysen mit unserem Funkenspektrometer war die Teilnahme am vorbereitenden Ringversuch der ASTM E415 zur Analyse niedrig legierter Stähle mit der Funkenspektrometrie (Standard Test Method for Analysis of Carbon and Low-Alloy Steel by Spark Atomic Emission Spectrometry). Hier haben wir in einem groß angelegten Ringversuch mit renommierten amerikanischen Firmen und Instituten sehr gute Ergebnisse abgeliefert und nicht unwesentlich zu dieser Norm beigetragen.

Die Bestimmung der Messunsicherheit unserer Ergebnisse können wir entweder über die TOP-DOWN Methode durch einen Vergleich mit zertifiziertem Referenzmaterial oder über die BOTTOM-UP Methode über den Kalibrierschein gewährleisten. Es ist somit möglich bei Bedarf jedem Ergebnis im akkreditierten Bereich die dazugehörige Unsicherheit zuzuweisen. Hier kommen auch die wesentlichen Normen für die Bestimmung der Messunsicherheit (GUM, EURACHEM) zur Geltung.